MOIN! Es geht wieder los, aber nicht elektrisch, was nicht bedeutet, dass weniger Spannung im Spiel ist. Neben dieser Änderung - eine weitere. Ich reise nicht alleine, weshalb von nun an aus der WIR Perspektive gesprochen wird. Also: Wir haben den Zug verpasst und wir haben vergessen den Stecker des Fernsehers herauszuziehen. Kleiner Scherz. Wenn man zu Zweit reist, dann laufen viele Dinge anders und das ist gut so. Allein die Wahl der Urlaubsart, der Reiseroute, der Unternehmungen - halt all diese Dinge die entschieden werden wollen. Der Blog wird weiterhin informativ und mit hanseatischem Humor geschrieben werden.
Der Titel des 1. Teils zeigt das ein wenig. Was dahintersteckt - dazu mehr später.
Wir haben uns für Schottland entschieden. Einem Land mit viel Mystik, sehr viel schöner Landschaft und sehr aufgeschlossenen Menschen. Aufgrund der kurzen Vorbereitungsphase haben wir uns für eine Route von Wolters Reisen entschieden - in Verbindung mit einem Mietwagen und B&B-Unterkünften geht es rund 2.500 km von Edinburgh aus gegen den Uhrzeigersinn quer durch Nord-Schottland.
Wir beide betreten mit diesem Tripp Neuland und sind gespannt, was uns erwartet.
Unser Start mit Zug zum Flug verlief reibungslos. Keine wirkliche Zugverspätung - wer hätte das gedacht. Okay…. Für uns - keine Verspätung, sondern für die „Kölner-Passagiere“, denn dieser letzte Halt fiel leider aus. Im Großraumabteil war große Aufregung und der Satz zu hören: „Wir haben Köln verloren“. Ein Großteil versuchte dann sein Glück über Essen Köln zu erreichen.
HUIII, da kommt Dynamik in den Zug und in die Menschen. Gerade mit Kindern, wo die Mutter versucht den Junior bei Laune zu halten, während der Vater mit der DB-App kämpft. Gut beraten ist - wer nicht das WLAN der DB nutzt, denn jetzt ist Geschwindigkeit gefragt. Der nächste Halt ist in wenigen Minuten und es heißt HOPP oder FLOPP.
Wir möchten erwähnen, dass wir die Gewinner des Tages sind, oder uns wenigstens so fühlten.
Auch die Neuerungen am Flughafen haben wir bravourös gemeistert. Hier gibt es keine persönlichen Worte mehr - alles über Self-Check-in. Habt du diese Erfahrung auch schon gemacht? Und wenn ja, wie findest du das? Da ist ja mal so gar keiner mehr vor Ort, jedenfalls nicht auf den ersten Blick erkennbar. Nahezu jeder war gefühlt in den ersten Momenten leicht überfordert. Am Ende müssen wir schon sagen, dass das Folgen der Anweisungen auf dem Bildschirm uns zum Ziel gebracht hat und unser Gepäck in dem Loch in der Wand verschwand.
Mal sehen, ob wir es in Edinburgh wiedersehen.
Vor dem Sicherheits-Check hatten wir ein wenig Muffe, denn ein Dutzend Akkus, Fotokameras, Drohne etc. ließen uns zweifeln, ob wir damit so einfach durchkommen. Am Ende war es ein Reiseführer mit metallischer Ringbindung, der uns fast rausgekickt hätte.
Erwähnenswert finden wir ist die Koffer-Packkunst, mit der wir bis auf 200g das max. zulässige Gesamtgewicht beinahe geknackt haben. Punktlandung.
Im nächsten Teil erzählen wir mehr von der Buchung und Planung und wie es bis zur ersten Unterkunft weiterging.

Kommentar schreiben